Von Schaltkreis bis Notfall: 3 Stationen, viele Eindrücke
Töchtertag 2026 in der Klinik Ottakring
Die Klinik Ottakring war auch heuer wieder beim Töchtertag mit dabei: 30 Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren nutzten am 23.4. die Gelegenheit, den Klinikalltag an 3 interaktiven Stationen hautnah zu erleben und dabei in unterschiedliche Berufsbilder einzutauchen.
Mit Elektrikerin Michaela Koller lernten die jungen Teilnehmerinnen die technischen Abläufe kennen – und sie hatten die Gelegenheit selbst Schaltkreise zu bauen.

In der Unfallchirurgie durften die Mädchen unter Leitung von Marianne Gradt selbst aktiv werden: Sie probierten Verbände aus, röntgten ihre Handys, warfen einen Blick auf ein CT-Gerät aus nächster Nähe und testeten, wie schwer eine Bleischürze tatsächlich ist. Ein besonderes Highlight war zudem der Besuch des Heliports mit seiner beeindruckenden Aussicht. „Die Unfallchirurgie hat mir besonders gut gefallen. Es war spannend zu sehen, wie alles im Krankenhaus funktioniert und was nach einem Unfall mit mir passieren würde. Und die Aussicht vom Heliport war echt toll,“ erzählte eine Teilnehmerin.

Bei der Evakuierungsübung war dann Teamwork gefragt. Unter Anleitung von Sina Wöginger probten die Teilnehmerinnen zuerst mit einer Puppe, die sie über eine Stiege in Sicherheit bringen mussten. Besonderen Spaß hatten die Mädchen dann, als sie sich abwechselnd selbst evakuieren durften. „Diese Station war wirklich ein spannendes Erlebnis, ich habe mir davor nicht vorstellen können, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist, jemanden auf einer Matratze aus einem Zimmer zu befreien,“ freute sich eine Teilnehmerin.

Der Tag bot nicht nur abwechslungsreiche Einblicke, sondern auch die Gelegenheit, neue Interessen zu entdecken und Berufe kennenzulernen, die vielleicht bislang noch nicht im Fokus standen.

